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Stromnetzstabilität nur über Wasserstoff möglich

von Jean-Marie Jacoby

Das Stromnetz, das unbekannte Wesen – Teil 3

Damit jed­erzeit Strom aus der Steck­dose kommt, braucht es ein sta­biles Strom­netz. Die einge­speiste Strom­menge muß nicht nur gle­ich groß oder klein sein wie die Abnahme, es muß auch die Fre­quenz von 50,0 Hertz (abgekürzt Hz) einge­hal­ten wer­den. Dabei dür­fen die Abwe­ichun­gen ide­al­er­weise nicht mehr als 0,15 Hz nach oben und nach unten aus­pendeln. Wenn‘s über 0,2 Hz hin­aus­ge­ht, wird‘s problematisch.

Es braucht also nicht nur eine regel­bare Ein­speisung, es braucht auch Tak­t­ge­ber, an der sich die anderen ori­en­tieren. Das ist ganz beson­ders wichtig für Wind­tur­binen und Pho­to­voltaik-Anla­gen, die über Wech­sel­richter ein­speisen mit der Net­zfre­quenz, die ger­ade herrscht. Wobei diese Anla­gen zudem auch nicht regel­bar sind – sie sind von den Wet­ter­ver­hält­nis­sen abhängig und kön­nen höch­stens abgeschal­tet wer­den bei einem Stromüberangebot.

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Der Wille steht nicht fürs Werk beim Stromnetz

von Jean-Marie Jacoby

Das Stromnetz, das unbekannte Wesen – Teil 2

In einem ersten Artikel haben wir gezeigt, was wie nötig ist, um das Strom­netz sta­bil zu hal­ten. Forderun­gen wie jene, der Ausstieg aus der Kohle und dem Atom müsse schneller vor sich gehen, riskieren direkt in den Black­out zu führen.

Sind wir ein­mal dort, ist es nicht möglich, das Strom­netz wieder mit Wind­tur­binen und Pho­to­voltaik hochzuziehen. Der Grund ist ein ganz ein­fach­er. Diese Anla­gen speisen über Wech­sel­richter ins Netz, die jew­eils abfra­gen, auf welch­er Fre­quenz dieses ger­ade ist, um dann exakt mit diesem Wert einzus­peisen – also beim Opti­mal­w­ert 50 Hz mit diesem Wert, beim Wert von 49,8 mit diesem. Beim Black­out-Wert von 0,00 geht sich dann gar keine Ein­speisung aus, die Anlage bleibt eben­so abgeschal­tet, wie sie sich oben bei 50,2 Hz abschaltet.

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Wie kommt der Strom in die Steckdosen?

von Jean-Marie Jacoby

Das Stromnetz, das unbekannte Wesen – Teil 1

Für den ganz nor­malen Haushalt kommt der Strom aus der Steck­dose. Wie er dort hineinkommt, ist ihm ziem­lich egal, schließlich hat er darauf auch über­haupt keinen Ein­fluß. Prob­lema­tisch wird solch­es Nicht-Wis­sen jedoch bei Umweltver­bän­den und allen, die poli­tis­che Entschei­dun­gen tre­f­fen oder bee­in­flussen. Denn physikalis­che Geset­ze gel­ten auch für jene, die sie nicht ken­nen oder nicht verstehen.

Lux­em­burg ist bis auf die Stahlin­dus­trie ein Wurm­fort­satz des deutschen Strom­net­zes, weswe­gen es für uns Bedeu­tung hat, was dort geschieht. Das deutsche Netz ste­ht allerd­ings nicht für sich allein, es ist Teil des europäis­chen Ver­bund­net­zes, das über die EU hin­aus­ge­ht und bis in die Türkei reicht. Dieses Netz funk­tion­iert mit Wech­sel­strom und ein­er ein­heitlichen Net­zfre­quenz von 50,0 Hertz (abgekürzt Hz).

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Kein Ende der Zwangsmaßnahmen in Sicht?

von Jan Müller

Wenn im Herb­st alle Men­schen ihr Imp­fange­bot bekom­men haben und durch Impfen eine Her­den­im­mu­nität erre­icht sei, dann wer­den alle Zwangs­maß­nah­men aufge­hoben, so das Ver­sprechen von Kan­zler­amtsmin­is­ter Helge Braun vor eini­gen Wochen.

Das löste bere­its damals Skep­sis aus, ist doch der Great Reset erst in Ansätzen ver­wirk­licht worden.

Nun hat der Spiegel-Autor Sascha Lobo in ein­er Kolumne vom 26.05.2021 sehr auf­schlussre­iche Andeu­tun­gen darüber gemacht, was uns noch bevorste­hen kön­nte. Natür­lich ist das erst mal seine pri­vate Mei­n­ung. Aber es ist im Laufe der „Pan­demie” schon häu­figer vorgekom­men, dass die Bun­desregierung etwas verkün­dete, was sie aber nicht ein­hal­ten wollte oder kon­nte, zum Beispiel dass der Lock­down Light nur einen Monat dauere, den Novem­ber 2020. In diesem Fall wur­den erst mal Jour­nal­is­ten vorgeschickt, um die Bevölkerung langsam an die tat­säch­lich vorge­se­henen Maß­nah­men zu gewöh­nen. Ich befürchte, dass es sich hier genau­so verhält.

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Der „Impfgipfel“ hält die Drohung aufrecht Kinder und Jugendliche dem Impfregime zu unterwerfen

von Walter Grobe

Die Regierung lässt nur schein­bar etwas lock­er. Sie behar­rt auf der Poli­tik, jet­zt die Jugendlichen und später auch die Kinder einem Impfregime zu unter­w­er­fen, das den bish­er schlimm­sten Angriff auf gesellschaftlichen Zusam­men­halt und ele­mentare sit­tliche Maßstäbe bedeutet.

Beim „Impfgipfel“ vom 27. Mai, ein­er weit­eren Zusam­menkun­ft der Kan­z­lerin mit den Min­is­ter­präsi­den­ten der Län­der, wurde laut Presse­bericht­en daran fest­ge­hal­ten, schnell­st­möglich Jugendliche ab 12 Jahren und später auch jün­gere „gegen Coro­na“ zu impfen. Man redet zwar von „Ange­boten“, nicht von Zwang, doch wie glaub­würdig sind solche Sätze noch?

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Der Volksverpetzer gegen die Freie Linke

von Rote Corona-Rebellen

Die „Volksver­pet­zer” in Gestalt von Andreas Bergholz greifen Freie Linke in der für sie typ­is­chen Manier an: mit Kon­tak­tschuld­kon­struk­ten, ein­seit­iger Berichter­stat­tung und bösar­ti­gen Unter­stel­lun­gen. Krampfhaft soll eine Quer­denkerver­schwörung hin­ter #alles­dicht­machen kon­stru­iert wer­den – ganz auf Lin­ie des „Recherch­enet­zw­erks Anti­s­chwur­bler” [1]. Die Freie Linke sei dabei eine Art Tarnor­gan­i­sa­tion von „Quer­denken”, die ange­blich kein­er­lei linke Inhalte vertreten würde.

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Die große Zensur-Offensive

von Jan Müller

Zen­sur­prak­tiken nehmen im „Freien West­en“ besorgnis­er­re­gende Aus­maße an. Kri­tis­che Jour­nal­is­ten wie Julian Assange sitzen im Gefäng­nis. Der Blog­ger Craig Mur­ray wurde wegen eines Beitrags zu 8 Monat­en Haft verurteilt. Die sozialen Net­zw­erke, die den reich­sten Men­schen der Welt gehören, löschen massen­haft kri­tis­che Inhalte und in der BRD nehmen offene Zen­surbe­stre­bun­gen an Fahrt auf. Die Main­streamme­di­en bericht­en so ein­seit­ig wie lange nicht mehr. Kri­tis­che Inhalte sind dort prak­tisch nicht mehr zu finden.

Die Berichter­stat­tung der Main­streamme­di­en zum Maid­an-Putsch in der Ukraine 2014 war für viele Medi­en­nutzer ein Wen­depunkt. Zu offen­sichtlich war die ein­seit­ige Parteinahme für die recht­en Putschis­ten und gegen „prorus­sis­che“ Kräfte. Spätestens zu diesem Zeit­punkt hat­ten sich die west­lichen Medi­en weit von ein­er objek­tiv­en Berichter­stat­tung ent­fer­nt und betrieben offen­sive Pro­pa­gan­da für eine Seite.

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Krisenpolitik – auf dem Weg zur autoritären Technokratie?

von Günter Roth

Im fol­gen­den Beitrag sollen die Hin­ter­gründe der aktuellen Krisen­poli­tik und des Aus­nah­mezu­s­tands in einem größeren Zusam­men­hang ein­er schon länger andauern­den Ten­denz zur tech­nokratis­chen Krisen­poli­tik mit ein­er besorgnis­er­re­gen­den Aushöh­lung der Demokratie beleuchtet werden.

Krisen und Ausnahmezustand als „neue Normalität“?

Nach­dem die World Health Orga­ni­za­tion (WHO) am 11.3.2020 eine „Pan­demie“ auf­grund von Coro­n­aviren (SARS-Cov­‑2/­COVID-19) aus­rief, herrscht in Deutsch­land und in vie­len anderen demokratis­chen Staat­en mehr oder weniger ein poli­tis­ch­er „Aus­nah­mezu­s­tand“, der franzö­sis­che Präsi­dent Macron sprach sog­ar von „Krieg“. Der Aus­nah­mezu­s­tand, definiert als kris­enin­duzierte Expan­sion von Exeku­tivkom­pe­ten­zen, wurde indes schon länger in vie­len demokratis­chen Staat­en immer mehr qua­si zur „nor­malen Regierung­stech­nik“ (vgl. Agam­ben, 2004; Lemke, 2017). Beson­ders deut­lich wurde die andauernde Nutzung des Aus­nah­mezu­s­tands in den USA seit dem 11.9.2001, jedoch haben immer­hin 76 von 86 als Demokra­tien eingestufte Staat­en zumin­d­est schon Regelun­gen zum Aus­nah­mezu­s­tand getrof­fen (vgl. Förster, 2017). Das Beispiel des per­ma­nen­ten Aus­nah­mezu­s­tands in den USA seit 9/11 zeigte beson­ders drastisch, welch unglaubliche Ero­sion der poli­tis­chen Kul­tur infolge ein­er ent­fes­sel­ten Krisen­wahrnehmung selb­st in ver­meintlich „reifen Demokra­tien“ entste­hen kann, wobei u.a. Ver­schlep­pun­gen und willkür­liche Inhaftierun­gen, Folter oder gezielte Exeku­tio­nen ohne Anklage und rechtsstaatliche Ver­fahren und Kon­trollen zeigen, dass im Aus­nah­mezu­s­tand fast alles möglich wird (vgl. Förster, 2017, S. 304). Zwar wurde in den USA inzwis­chen wieder einiges am Rechtsstaat restau­ri­ert, die Befug­nisse der Geheim­di­en­ste eingeschränkt und Kon­trollmech­a­nis­men gestärkt (ebd. 317 f.). Indes wurde aber wed­er das Gefan­genen­lager Guan­tanamo geschlossen noch der „Drohnenkrieg“ mit der Exeku­tion von Ter­rorverdächti­gen gestoppt, wom­it uralte, fun­da­men­tale Recht­sprinzip­i­en der Habeas Cor­pus Akte liq­ui­diert bleiben, weil die Betrof­fe­nen nicht ein­mal eine Anklage und rechtlich­es Gehör sowie ein ordentlich­es Rechtsver­fahren erhal­ten. Auch die durch Edward Snow­den aufgedeck­te flächen­deck­ende geheime glob­ale Überwachung durch die Nation­al Secu­ri­ty Agency (NSA), unter weit­ge­hen­der Mis­sach­tung bürg­er­lich­er Grun­drechte, unter­stre­icht die unglaubliche Macht und die Gefahren ent­fes­sel­ter staatlich­er Sicher­heit­sap­pa­rate in Krisen, wobei die in der Krise aus­geweit­eten Befug­nisse von Sicher­heit­sap­pa­rat­en nach Abklin­gen der Krisen­wahrnehmungen meist nicht oder nur unwesentlich wieder zurück­ge­fahren wer­den (vgl. Hirsch, 2020).

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Bericht von der Demo „Es reicht!“ am 15.5.2021 in Düsseldorf

von Aktiven der Freien Linken NRW

Der Tag bot gle­ich drei angemeldete Kundge­bun­gen: um 14:00 Uhr kon­nte man sich im Hof­garten in der Nähe der Ton­halle auf ein­er großen Wiese legal ver­sam­meln. Später am Nach­mit­tag dann vor dem Land­tag, wo allerd­ings nur 100 Teil­nehmer zuge­lassen waren, und am Abend gab es einen aus­giebi­gen Spazier­gang durch Wohnge­bi­ete. Offizielle Ver­anstal­ter und Anmelder waren wieder QD 211 und 231.

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Angst und Machtmissbrauch in Zeiten von Corona

von Matthias Klingenmeyer

Seit dem die Bun­desregierung im März 2020 den ersten Lock­down beschlossen hat, ist das Land nicht mehr wie vorher. Die Men­schen haben Angst. Entwed­er davor, sich mit dem neuen Coro­n­avirus Sars-CoV­‑2 ansteck­en zu kön­nen oder vor ein­er Regierung, welche diese Krise dazu miss­braucht, um die Frei­heit der Bürg­er dauer­haft einzuschränken. Bei­de Äng­ste sind nachvol­lziehbar. Das Virus ist real und stellt für einen Teil der Bevölkerung eine ern­stzunehmende Gefahr dar. Alte Men­schen und/oder solche mit schw­eren Vor­erkrankun­gen sind die Haup­trisiko­gruppe. Was es daher braucht sind vernün­ftige Schutzkonzepte für die Altenpflege­heime und Kranken­häuser unter Ein­beziehung der Bewohner­In­nen bzw. Pati­entIn­nen. In Folge der soge­nan­nten Coro­na-Krise wur­den jedoch Maß­nah­men getrof­fen, welche aus medi­zinis­ch­er Sicht anzuzweifeln und deshalb nicht mehr akzept­abel sind. Unzweifel­haft ste­ht fest, dass wir mit den Coro­na-Maß­nah­men Ein­griffe in die Grund- und Frei­heit­srechte erleben, wie es seit der Geschichte der Bun­desre­pub­lik ein­ma­lig ist. Das Infek­tion­ss­chutzge­setz ste­ht aber nicht über dem Grundge­setz. Auch im Kampf gegen die Aus­bre­itung eines Virus muss ein aus­ge­wo­genes Ver­hält­nis zum Schutz der All­ge­mein­bevölkerung unter der Wahrung der Grund- und Frei­heit­srechte bestehen.

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